Skitour in das Untere Loigistal von der Frauenkar-Bergstation aus

An einem bis dahin wolkigen Freitag entschieden eine Freundin und ich, den Hauptkamm des Warschenecks vom Frauenkar aus südseitig zu umrunden und nordseitig durch das Untere Loigistal abzufahren.

Ursprünglich wollten wir mit zwei Autos fahren, da Start- und Endpunkt verschieden sind, entschieden uns aber, den Bus von Vorderstoder zur Wurzeralm zu nehmen. Vom Endpunkt der Abfahrt erreicht man in 15 Minuten die Bundesstraße mit Bushaltestelle. Leider versäumten wir unseren Bus um 5 Minuten – wir hätten uns schon vor dem Start den Fahrplan ansehen können – zum Glück nahm uns ein anderer Tourengeher dann aber zum Parkplatz bei der Wurzeralm mit.

Die Tour eignet sich prima als Halbtagestour, bei der man dennoch viel zum Abfahren kommt. Der Gesamtaufstieg beträgt knapp 400 hm, die sich aber aufgrund des flachen Geländes länger anfühlen. Ich war mit breiten und eher schweren Freeride-Skiern unterwegs, aber die Strecke ließ sich gut bewältigen. Die Abfahrt ist mit Stangen gut markiert, jedoch sollte die Sicht für einen Aufstieg vom Frauenkar gut sein, um sich nicht am Plateau zu verlaufen.

 

Startpunkt der Tour ist die Bergstation des Frauenkar-Sessellifts, den man mit einem Tourengeher-Ticket inklusive drei Bergfahrten gut erreicht. Wir machten den Fehler und fellten bereits bei der Bergstation an, nur um kurz darauf die Felle wieder abnehmen zu müssen, da der Weg zuerst bergab in ein Tal führt und erst danach wieder leicht ansteigend bis zu den Hängen des Rossarsches führt.

 

Zwischendurch konnten wir einige Blicke auf das Gipfelkreuz des Warschenecks und den Kamm des Bosrucks werfen, da sich das Wetter von seiner besten Seite zeigte. Die Route schlängelte sich weiter rechts um den Rossarsch und wir konnten unser Ziel vor uns sehen – den Sattel auf 2004 hm.

Von dort ging’s in den nordseitigen Schatten des Berges und in vielen Geländestufen bergab. Der Schnee war leider etwas zerfahren, aber bei 20 bis 30 cm Powder wunderte mich das nicht.

Die Hänge sind zunächst ohne Bewuchs, später fährt man durch lichten Lärchenwald und am Schluss entlang flacher Forststraßen zum Schafferteich, wo man kurz darauf auf eine Straße trifft und abschnallen muss. Die Ski trägt man dann, sollte beim Teich kein Auto stehen, zur Bushaltestelle.

Sollten größere Neuschneemengen gefallen, ist diese Tour der reine Genuss. Aber auch sonst ist sie als Kurztour gut geeignet und aus diesem Grund auch hochfrequentiert, wodurch der Schnee mitunter stark zerfahren ist. Alles in Allem eine empfehlendswerte Tour für abfahrtsorientierte Skitouren-Geher!


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